Wie schnell sich Unordnung aufbaut
Ich habe heute mal wieder sehen dürfen, wie schnell sich Unordnung aufbaut. In meiner Küche, im Bereich der Spüle, quasi im Mittelpunkt unseres Hauses. Gestern Abend habe ich (ganz bewusst aus Trotz, weil ich wusste, dass ich heute morgen nicht die Erste in der Küche sein würde) die Spüle mal nicht leer geräumt. Dann kam das Frühstück dazu, hier was, da was, und dann sah es so aus:

Ich habe mir dann den Timer gestellt und angefangen. Müll raus sortiert, alles, was geht, in die Spülmaschine (die zum Glück leer war) geräumt, Wasserflaschen gefüllt, Leergut und Wäsche weggeräumt, durchgewischt. Insgesamt hat es gut 15 Minuten gedauert, in der Zeit musste ich aber einmal zum Mülleimer laufen und dreimal meiner Tochter bei ihren Aufgaben helfen. Also sagen wir großzügig 10 Minuten reine Arbeitszeit vor Ort. Und ich habe mich bewusst nicht beeilt. Tat gar nicht weh, passt immer rein, und das Ergebnis ist sehr befriedigend:

Vor allem, da unsere Spüle immer sichtbar ist, wir haben keine Küchentür, hinter der wir das Chaos einfach wegschließen können. Solche Stellen machen mich kirre, wenn das Chaos herrscht, aber sie bieten Ruhe, wenn sie ordentlich sind. Siehe dazu auch Ordnungstipp Nr. 8: Freie Flächen vermeiden.
Wir wissen alle, wie schnell sich Unordnung aufbaut, doch wenn wir uns die offensichtlichen Stellen vornehmen, dann wird es schnell (!) besser (!).
Worauf wartet ihr noch? Schnappt euch die schlimmste, nervigste Ecke im Haushalt und setzt euch einen Timer auf 5, 10 oder 15 Minuten. Es wird auf jeden Fall besser aussehen, als vorher. Fortschritt über Perfektion!
Lasst mich wissen, wo sich bei euch immer wieder und ganz schnell Haufen bilden und Unordnung entsteht.
